Willkommen bei unserem großen Tennisschuhe Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Tennisschuhe. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Tennisschuhe zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Tennisschuhe kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tennisschuhe sind speziell an die Sportart Tennis angepasst. Sie sorgen dafür, dass der Spieler wendig genug ist, aber dennoch über die nötige Stabilität verfügt.
  • Man unterscheidet Modelle für unterschiedliche Untergründe. Für Sandplatz, Halle oder Kunststoffplätze variieren die Schuhe vor allem hinsichtlich ihrer Sohle.
  • Der Preis für Tennisschuhe erstreckt sich von älteren Modellen für 30-50 Euro bis hin zu den Modellen der Profis, welche weit über 100 Euro kosten.

Tennisschuhe Test: Das Ranking

Platz 1: K-Swiss Performance Accomplish LS Herren Tennisschuhe

Platz 2: Wilson Rush Evo Herren Tennisschuhe

Platz 3: K-Swiss Bigshot, Damen Tennisschuhe

Platz 4: adidas Herren Novak Pro Tennisschuhe

Platz 5: Nike Air Vapor Ace Damen Tennisschuhe

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Tennisschuhe  kaufst

Was sind Tennisschuhe?

Tennis ist ein sehr anspruchsvoller Sport, der dem Tennisspieler Kraft, Reaktionsvermögen, Schnelligkeit und Präzision abverlangt. Durch zahlreiche ruckartige Bewegungen werden deine Gelenke besonders strapaziert. Dies betrifft insbesondere die Fußgelenke.

Tennisschuhe unterstützen dich insoferen beim Spiel, indem sie dir eine äußerst hohe Bewegungsfreiheit verschaffen. Die Schuhe müssen beim Tennisspiel Stöße abfedern, Beweglichkeit sichern und zudem verhindern, dass der Sportler übermäßig schwitzt. Das Tennisspiel  erfordert also ständige Richtungswechsel und Sprünge, die an deine Füße enorme Anforderungen stellen. Ohne spezifisches Schuhwerk kannst du schnell umknicken oder deine Fußgelenke überlasten. Der Tennisschuh muss daher ein besonders stabiler Schuh sein, der deinem Fuß ausreichenden Halt gibt.

Dennoch sollten Tennisschuhe eine gewisse Leichtigkeit und Elastizität aufweisen, damit der Spieler beweglich bleibt. Eine entsprechende Dämpfung sorgt für die Entlastung aller Gelenke. Entsprechend des jeweiligen Untergrundes benötigt auch die Sohle eine besondere Beschaffenheit.

Da deine Füße beim Tennis ganz anderen Belastungen ausgesetzt sind als beim gewöhnlichen Laufen, sollten sich hier auch die Schuhe unterscheiden. Tennisschuhe verfügen über spezielle Materialien, welche das Schuhsystem entsprechend der Sportart stabilisieren. Ebenfalls sind Sohle und Dämpfung des Schuhs an verschiedene Untergründe beim Spielen angepasst.

Tennisspielerin an Grundlinie

Bei der Wahl des richtigen Tennisschuhs kann man vieles falsch machen. Umso wichtiger ist es, sich vorher über verschiedene Modelle zu informieren. (Foto: tenisenelatlantico / pixabay.com)

Was unterscheidet Tennisschuhe von Laufschuhen?

Tennisschuhe und Laufschuhe sind für völlig unterschiedliche Bewegungen ausgelegt. Um möglichst lange ohne Beschwerden vorwärts in eine Richtung zu kommen, haben Laufschuhe in der Zwischensohle eine besonders hohe Dämpfungsschicht. Das entlastet hauptsächlich die Knie und Gelenke. Die Sohle von Laufschuhen gräbt sich richtiggehend in den Boden und ist hinsichtlich ihrer Materialbeschaffenheit weicher. Nur in der Vorwärtsbewegung ist das effektiv. Die Verschleißerscheinungen sind deutlich größer, wenn der Laufschuh seitlich beansprucht wird.

Der Aufbau von Tennisschuhen hingegen muss vor allem die seitlichen Bewegungen abdecken. Dazu sind die Tennisschuhe vor im Vergleich zum Laufschuh deutlich flacher. Abbremsen, schnelle Richtungswechsel – all das kann ein Laufschuh nicht risikofrei.

Im Vergleich zwischen Laufschuhen und Tennisschuhen fällt also auf, dass die Dämpfungseigenschaften bei Laufschuhen deutlich besser sind, der Tennisschuh jedoch bei der Stabilität punktet. Das Profil von Tennisschuhen ist widerstandsfähiger, da es überwiegend auf harten Böden zum Einsatz kommt. Insgesamt ist das Schuhwerk in beiden Fällen der jeweilen Sportart entsprechend angepasst worden.

Wie müssen Tennisschuhe sitzen?

Grundsätzlich solltest du bei der Suche nach den richtigen Tennisschuhen sämtliche Schuhe anprobieren, die in die engere Auswahl kommen. Wie bei anderen Schuhen dürfen die Tennisschuhe an keiner Stelle drücken. Dabei ist es natürlich sinnvoll, wenn du beim Anprobieren auch entsprechende Tennissocken oder ähnlich dicke Strümpfe trägst.

Nur durch Anprobieren kannst du erfahren, ob der Tennisschuh die richtige Größe hat. Wenn du online bestellst, bestelle also mehrere Größen.

Damit du beim Spielen beim Tennis die richtige Bewegungsfreiheit für Sprints und Sprünge hast, sollten auch deine Zehen im Schuh etwa einen Zentimeter Bewegungsfreiheit haben. Gerade deshalb entscheiden sich viele Tennisspieler dafür, ihre Tennisschuhe eine Nummer größer zu kaufen.

Wie oft solltest du deine Tennisschuhe wechseln?

Diese Frage hängt von der Intensität der Nutzung ab: Wenn du zweimal die Woche oder sogar öfter Tennis spielst, musst du logischerweise eher für Ersatz sorgen als ein Gelegenheitsspieler.

Eine gute Orientierung bietet darüber hinaus aber immer das Profil der Sohle. Außerdem gilt die Faustregel: Es wird Zeit für neue Schuhe, wenn die Dämpfung und Stabilisation nicht mehr gewährleistet ist. Genau dann erhöht sich auch das Verletzungsrisiko und es ist höchste Zeit, für Ersatz zu sorgen.

Was kosten Tennisschuhe?

Du benötigst in der Regel zunächst nur ein Paar Tennisschuhe für draußen, gegebenenfalls noch ein Paar für die Halle oder härtere Beläge. Ordentliche Tennisschuhe können auch für Kinder zwischen 30 und 50 Euro aufwärts kosten. Die Top-Modelle der Profis kosten weit über 100 Euro.

Die billigen Angebote von meist unbekannten Herstellern sind mitunter für den Alltag zu verwenden, aber als Tennisschuhe meist vollkommen ungeeignet. Sicherlich kannst du aber beim Ausverkauf von Marken einige Schnäppchen erzielen und gutes Geld sparen. Auch in zahlreichen Online-Shops gibt es immer wieder entsprechende Ausverkäufe.

Wo kann ich Tennisschuhe kaufen?

Für den Kauf von Tennisschuhen empfehlen wir dir entweder ein Fachgeschäft oder einen Onlineshop. Wichtig ist dabei, dass Sie die Tennisschuhe Ihrer Wahl in Ruhe anprobieren können. Wenn du also eher zu einem Kauf im Online Versand tendierst, bestelle am besten mehrere Größen zur Auswahl. Unterschiedliche Marken fallen oft auch unterschiedlich groß aus.

Der Fachhandel hat den Vorteil der Beratung zur Passform, aber oft kannst du dafür in Onlineshops günstigere Angebote ersteigern. Dort findest du auch schnell das passende Zubehör wie Tennistasche und Tennisschläger.

Entscheidung: Welche Arten von Tennisschuhen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Tennisschuhen unterscheiden:

  • Sandplatz-Tennisschuhe
  • Allcourt-Tennisschuhe
  • Indoor-Tennisschuhe

Aufgrund der unterschiedlichen Untergründe auf verschiedenen Tennisplätzen sollten auch deine Schuhe unterschiedlich angepasst sein. Je nach Belag sind Stabilität, Dämpfung und Flexibilität des Schuhs unterschiedlich ausgeprägt. Auch die Struktur der Sohle passt sich den äußeren Bedingungen an. Deshalb ergeben sich für die unterschiedlichen Schuharten auch entsprechende Vor- und Nachteile, welche nach Spielertyp und individuellen Vorlieben wichtiger oder weniger wichtig sind.

Was zeichnet Sandplatz-Tennisschuhe aus und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Den Sandplatzschuh erkennst du oft an dem Wort “Clay” im Namen. Auf Courts mit Sand oder Asche brauchen Tennisspieler einen guten Grip am Profil ihrer Schuhe. So kann man sich schnell abdrücken oder die Richtung wechseln.

Vorteile

  • Guter Grip
  • Kontrolliertes Gleiten

Nachteile

  • schnellere Abnutzung
  • Geringere Dämpfung und Stabilität

Der Sand darf aber auch nicht im Profil stecken bleiben, da sonst die Boden-haftung abnimmt. Die Struktur der Sohle ist deshalb typischerweise ein Fischgräten- oder Wabenmuster. Das Muster sorgt dafür, dass du nicht aus- oder wegrutschst. Gleichzeitig erlaubt es dir aber, kontrolliert zu gleiten.

Was zeichnet Allcourt-Tennisschuhe aus und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Allcourt Tennisschuhe für Beton- bzw Kunststoffbeläge (Hardcourt) unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von den Sandplatzschuhen. Es gibt zunächst nicht sichtbare Unterschiede in der Dämpfung. Da Beton- und Kunststoffplätze im Vergleich zum Sandplatz deutlich härter sind, weisen Allcourt Schuhe eine stärkere Dämpfung und Steifigkeit auf.

Vorteile

  • Hohe Haltbarkeit
  • Stärkere Dämpfung

Nachteile

  • Weniger Halt auf Sand
  • Geringere Spezialisierung

Was aber beim Kauf mehr ins Auge fällt ist die Sohle. Tennisschuhe für alle Böden haben nämlich eine Sohle, die einen Kompromiss zwischen den Anforderungen innerhalb und außerhalb der Halle darstellt. Oft weisen Allcourts ein überwiegendes Fischgrätenmuster gepaart mit einigen anderen Strukturelementen (Kreisprofile) auf. Ihr mittleres Profil verhindert starkes Wegrutschen auf Sand, bremst den Spieler aber auch nicht in der Halle. Diese Variante eignet sich somit für Gelegenheitsspieler an wechselnden Orten.

Was zeichnet Hallen-Tennisschuhe aus und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Hallen haben einen ebenen Boden, der eine möglichst glatte Sohle erfordert. Eine optimale Traktion gewährleisten daher Schuhe mit flachem Profil oder völlig glatter Sohle. Das gilt auch für Hallen mit Teppichboden.

Vorteile

  • Sehr starke Spezialisierung auf den Untergrund
  • hohe Traktion
  • xn

Nachteile

  • Ausschließlich in Hallen nutzzbar
  • Deutlich seltener in Nutzung als andere Schuharten
  • xn

Zudem müssen die Sohlen dieser Kategorie von Indoorschuhen abriebfest sein, dürfen also nicht abfärben. Einige Hallenplätze verfügen über Kunststoffgranulat und ihr könnt dort auch mit Allcourts oder Sandplatzschuhen spielen.

Du solltest beachten, dass viele Hersteller die Schuhe eines Typs in verschiedenen Varianten anbieten. Auf den ersten Blick mögen die alle gleich aussehen, jedoch handelt es sich um unterschiedliche Schuhe. Achtet unbedingt auf den jeweiligen Zusatz in der Artikelbezeichnung (Clay, Allcourt oder Indoor).

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Tennisschuhe bewerten und vergleichen

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Tennisschuhe vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Modell für dich eignet oder nicht. Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Sohle
  • Ober- und Innenmaterial
  • Stabilität
  • Dämpfung
  • Passform

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du sie einordnen kannst.

Sohle

Wie bereits erwähnt bist du beim Tennis schnellen Bewegungswechseln und Richtungswechseln ausgesetzt. Diese Ansprüche erfüllen moderne Tennisschuhe durch eine Sohle aus meist zwei Elementen: Der Lauf- und der Zwischensohle.

Die Zwischensohle befindet sich unter dem Innenfutter und über der Laufsohle. Bei den modernen Tennisschuhen ist dieses Teil in der Regel eine so genannte EVA-Sohle. Der Begriff steht für den Schaumstoff Ethylenvinylacetat. Dieser ist besonders elastisch und dämpft deinen Tritt effektiv. Darüber hinaus ist dieses Material sehr leicht, aber dennoch robust. EVA-Sohlen findest du daher bei bekannten Herstellern Adidas, K-Swiss und Asics als Zwischensohle für Tennisschuhe.

Die Laufsohle ist die unterste Schicht des Schuhs und berührt damit den Boden. Daher besteht sie meist aus hartem Gummi und ist sehr widerstandsfähig. Wie oben beschrieben, hat dieser Gummi ein stärker oder schwächer ausgeprägtes Profil für den jeweiligen Untergrund. Außerdem ist die Laufsohle meist an den Seitenrändern verstärkt, um bei seitlichen und rutschenden Bewegungen die Belastung für Fuß und Gelenke gering zu halten.

Profil von Sportschuhen

Je nach Untergrund solltest du zwischen verschiedenen Modellen zwingend unterscheiden, um auf jedem Belag genug Halt zu haben. (Foto: nike159 / pixabay.com)

Obermaterial und Innenmaterial

Beim Obermaterial von Tennisschuhen sorgt meist ein Materialmix dafür, zwei Eigenschaften gleichzeitig zu erreichen. Der Schuh soll strapazierfähig und gleichzeitig flexibel sein. Viele der bekannten Hersteller verstärken die Seiten oder Leisten für einen besseren Halt mit stabilem Gewebe. Der Rand des Schuhs besteht aus robustem Material, das die dämpfenden Eigenschaften der Sohle nach oben fortführt.

Auf der Oberseite zählen Flexibilität und Leichtigkeit: Für eine optimale Temperaturregulierung des Fußes haben viele Tennisschuhe Obermaterial mit Lüftungslöchern oder Einsätze aus Mesh. Dieser Stoff besitzt eine Wabenstruktur und ist extrem luftdurchlässig.

Einen guten Tennisschuh zeichnet zudem ein weiches Innenmaterial aus, damit der Spieler auch lange Matches komfortabel bewältigen kann. Daneben sollte der Stoff im Schuh atmungsaktiv sein, um starkes Schwitzen zu verhindern. Auch in diesem Bereich setzen viele Hersteller auf Mesh als Material. Einige Hersteller kleiden die Innenseite ihrer Schuhe auch mit antibakteriellem Stoff aus, der die Geruchsbildung durch Schweiß mindert.

Je nach Spielertyp (z.b. offensiv am Netz oder Grundlinienspieler) haben die verschiedenen Kaufkriterien für dich unterschiedliche hohe Bedeutung. Beachte dies bei der Wahl deines Schuhs.

Stabilität

Die Extrembelastungen beim Stoppen, Rutschen oder im Antritt solltest du auf keinen Fall unterschätzen. Hier herrscht hohe Verletzungsgefahr und dieser solltest du durch einen stabilen Schuh entgegenwirken.

Wichtig sind zunächst ein fester Sitz an der Ferse und ein stabiler Halt um die Fußgelenke. In diesen Bereichen verstärken bekannte Hersteller das Material, um Stabilität zu gewährleisten. Bei einigen Modellen (z.B. Babolat) hast du außerdem die Möglichkeit über Klettverschlüsse an der Ferse oder über dem Spann selbst Einfluss auf die Stabilität zu nehmen.

Andere Hersteller (z.B. Adidas) schaffen einen ähnlichen Effekt über eine asymmetrische Schnürung. So hast du verschiedene Möglichkeiten, die Stabilität deines Schuhs mit zu beeinflussen.

Dämpfung

Eine gute Dämpfung schützt im Fersenbereich deine Gelenke und mindert die Belastungen, die während den Ballwechseln auftreten. Vorne soll trotz der Tatsache, dass du möglichst schnell auf den Zehenspitzen laufen willst ebenfalls eine Dämpfung vorhanden sein.

Dabei kannst du in den Beschreibungen der Modelle auf den sogenannten “Rebounce Effect” achten. Damit ist eine spezielle Art der Dämpfung im Vorfuß (überwiegend da) gemeint, bei der das eingesetzte Material die Aufprallenergie zum einen aufnimmt, aber auch sofort wieder als potentielle Bewegungsenergie zur Verfügung stellt (rebounce).

Passform

Wir haben oben bereits erklärt, dass an den Zehen sollte ca. immer eine Daumenbreite Platz zum Schuh sein sollte. Beim Abstoppen im Match oder Training drohen sonst schmerzhafte Nagelbett-Probleme oder blutige Zehen.

Auch in der Breite sollte der Fuß optimal Platz finden: Viele Modelle von Nike z.B. sind etwas schmaler geschnitten, mit einem breiten Fuß gibt es hier oft Probleme. Eigens für Frauen gibt spezielle Damenmodelle, die meist schlanker geschnitten sind und auch vom Gewicht etwas leichter sind. Letztlich soll dir dein Schuh aber Halt geben und bei allen Bewegungsabläufen bequem sitzen, das ist das Entscheidende.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Tennisschuhe

Wie reinigst du deine Tennisschuhe am besten?

Gerade beim Spielen auf Sand oder Asche verfärben sich deine Tennisschuhe schnell und aus weiß wird schnell braun. Anders als Kleidung wie Tennisrock oder -hose kann man Schuhe aber nicht einfach waschen. Eine einfache Lösung ist es, wenn du deine Tennisschuhe bereits in einer dunklen Farbe kaufst. Falls du aber das häufige weiß bevorzugst, haben wir einige Tipps zur Reinigung und Pflege von Tennisschuhen für dich:

  • Synthetik: Oberseite mit einer weichen Bürste und etwas Spülmittel putzen
  • Leder: Oberseite mit feuchtem Tuch reinigen und mit Lederpflege behandeln
  • Alle Materialien: Oberseite vor allem direkt nach dem Kauf mit Imprägnierspray behandeln
  • Innensohle: Wenn möglich, regelmäßig austauschen
  • Schnürsenkel: Entfernen und separat waschen
  • Stelle deine Schuhe nicht auf die Heizung und halte nicht den Föhn darauf
  • Wenn die Schuhe nass sind, trockne sie im Haus durch Ausstopfen mit einem Stück Zeitung

Immer wieder ist auch die Empfehlung zu hören, Tennisschuhe einfach in der Waschmaschine zu reinigen. Sei dabei besser vorsichtig. Der Leim in den Schuhen kann sich dadurch verflüssigen, wodurch diese instabil werden.

Tennisschuhe der Profis

Wenn du die ATP oder WTA genauer betrachtest, fällt dir sicherlich auf, dass auch die Topspieler ganz unterschiedliche Schuhe tragen. Das ist kein Zufall, sondern spricht dafür, dass sie jeweils mit dem Schuh spielen, der für ihren Stil am besten geeignet ist. Auch weichen die Marken hier auch oft vom Rest der Ausrüstung ab.

Genau wie die Tennisschläger der Profispieler dienen auch die Tennisschuhe als Inspiration für viele Spieler im Amateurbereich. Den besten Spielern der Welt bieten die Hersteller aber natürlich auch satte Werbeverträge, um sie mit ihrer Kleidung und ihren Schuhen ausstatten zu können. Dadurch soll die Marke den Tennis-Fans auf der ganzen Welt präsentiert und mit den Athleten in Verbindung gebracht werde.

Noch immer dominieren Nike und Adidas die Sponsoring-Welt des Tennis, aber Under Armour und einige andere Marken sind ihnen auf den Fersen. Unter anderem werden die Marken von folgenden Topspielern getragen:

  • Nike: Roger Federer, Serena Williams und Rafael Nadal
  • Adidas: Angelique Kerber, Novak Djokovic
  • Under Armour: Andy Murray

Bei den meisten Schuhen handelt es sich um Einzelanfertigungen, die an die individuellen Ansprüche des Spielers angepasst werden. Manche Spieler arbeiten allerdings auch mit den Herstellern zusammen und entwerfen ihre eigenen Kollektionen. Beispielsweise veröffentlichten Serena Williams und Roger Federer unter ihrem Namen Kollektionen bei und mit Nike.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.spiegel.de/sport/sonst/martina-hingis-millionenklage-wegen-wunder-fuesse-a-139319.html


[2] https://www.sport2000.at/beratung/tennisschuhe-174


[3] https://www.test.de/Historischer-Test-Nr-40-Juni-1967-Tennisschuhe-Lederne-sind-haltbarer-Textil-Schuhe-beliebter-4799757-0/


[4] http://www.asics.com/de/de-de/tennis-advice/guide-to-tennis-shoes/


[5] https://www.lernen.net/tennis/ausruestung/tennisschuhe/


[6] http://www.spiegel.de/sport/sonst/tennis-grand-slam-kennt-kuenftig-nur-noch-16-gesetzte-a-1179621.html

Bildnachweis: Oliver Sjöström / unsplash.com

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