Willkommen bei unserem großen Beachvolleyball Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Beachvolleybälle. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Beachvolleyball zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Beachvolleyball kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze:

  • Beachvolleybälle unterscheiden sich von Hallenvolleybällen. Sie sind größer, meist genäht und haben eine weichere Oberfläche. Der Luftdruck ist im Beachvolleyball geringer als im Hallenvolleyball.Durch die Naht wird das Spiel etwas verlangsamt. Im Hallenvolleyball ist das Spiel schneller gestaltet. Hier ist der Ball meistens geklebt.
  • Der FIVB (Fédération Internationale de Volleyball ) und der DVV (Deutscher Volleyball-Verband) vergeben bestimmte Siegel und Prüfzeichen für Beachvolleybälle. Auf diese sollt beim Kauf eines Balles geachtet werden. Dadurch ist eine gute bis sehr gute Qualität gegeben.
  • Beim Kauf immer darauf achten für welche Altersstufe und für welches Leistungsniveau der Beachvolleyball gebraucht wird. Im Erwachsenenbereich darauf achten, dass die Turniermaße erfüllt werden: 260-280 Gramm und einen Umfang von 66-68 Zentimeter.

Beachvolleyball Test: Das Ranking

Platz 1: Molten Europe GmbH V5M2000

Platz 2: Wilson Beachvolleyball Mr

Platz 3: Beach Champ Vxt 30

Platz 4: Mikasa Beachvolleyball Beach Champ VLS 300

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Beachvolleyball kaufst

Beachvolleyball erfreut sich zurzeit großer Beliebtheit. Es wird im Sommer in den Freibädern gespielt oder man schaut den Profis bei sämtlichen Turnieren auf die Finger.

Hier beschäftigen wir uns mit dem Spielgerät des Beachvolleyballs, dem Ball. Wir haben in den nächsten Absätzen alle Informationen, die für den Kauf eines Beachvolleyballs wichtig sind.

Mit diesen Informationen möchten wir dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen, sodass du für dich den richtigen Ball findest.

Was ist ein Beachvolleyball?

Der Beachvolleyball ist ein rundes, kugelförmiges Spielgerät. Um dem Spiel des Beachvolleyballs gerecht zu werden muss der Ball wasserabweisend sein und den äußeren Bedingungen (Wasser, Sand,..)  paroli bieten können.

Der Ball besteht aus weichem Material (meist Kunstleder). Im Inneren des Balles befindet sich eine Gummiblase. Ein weiteres Merkmal des Beachvolleyballs sind seine hellen Farben.

Was ist der Unterschied zwischen einem Hallenvolleyball und einem Beachvolleyball?

In der folgenden Tabelle haben wir dir die Unterschiede zwischen Hallenvolleybällen und Beachvolleybällen übersichtlich zusammengestellt.

Beachvolleyball Hallenvolleyball
Umfang: 66-68 cm Umfang: 65-67 cm
Gewicht: 260-280g Gewicht: 260-280g
Innendruck: 171-221 mbar Innendruck: 294-319 mbar

Warum ist Beachvolleyball so beliebt?

Um Beachvolleyball ausüben zu können wird nicht viel benötigt. Ein Netz, einen Sandplatz und einen Ball. Sind diese drei Komponenten gegeben, kann man mit dem Spiel beginnen. Durch diese relative einfache Spielgestaltung ist dieser Sport gerade im Sommer, in den Bädern, äußerst beliebt.

Doch das ist nicht der einzige Grund für den Boom des Beachvolleyballs. Schnelle Ballwechsel und spektakuläre Hechtsprünge ziehen das Publikum an.

Das Flair und die Location ziehen ebenfalls die Massen an. Ein Beachvolleyball-Match unter freiem Himmel, direkt am Meer zu sehen ist einen vollkommen andere Atmosphäre, als in einer Halle zu sitzen und sich ein Match anzusehen.

Gruppe beim Beachvolleyball

Beachvolleyball ist ein beliebter Freizeitsport geworden (Bildquelle: 123rf.com / 71078394).

Der letzte Punkt, dass sich Beachvolleyball großer Beliebtheit erfreut ist das Unterhaltungsprogramm während des Spiels. Die Veranstalter bieten den Zusehern eine großartige Show. DJs und diverse Showacts bringen dem Publikum in der Arena ein unvergessliches Erlebnis.

Welche Größen gibt es bei Beachvolleybällen?

Wir haben dir im Folgenden eine Tabelle zusammengestellt, in welchen Größen du Beachvolleybälle finden kannst.

Größe Umfang Gewicht Druck Anwendung
5 66-68 cm 260-280 g 0,17-0,22 bar Senior
1 46-48 cm 140-150 g 0,17-0,22 bar Training, Promotion

Was kostet ein Beachvolleyball?

Im Preis für einen Beachvolleyball-Ball gibt es eine große Spanne. Diese reicht von circa 7€ (Neoprenball) bis circa 80€. Für den Preis ausschlaggebend sind vor allem das Material, die Verarbeitung, die Größe und die Marke.

Wo kann ich einen Beachvolleyball kaufen?

Um Beachvolleyball-Bälle zu erwerben gibt es unzählige Möglichkeiten. In der nachfolgenden Liste werden die wichtigsten Anbieter für den Kauf eines Beachvolleyballs erwähnt:

  • Shops (Hervis, Intersport, Gigasport, XXL-Sports,…)
  • amazon.de
  • ebay.de
  • direkt bei den Herstellern (Mikasa, Molten, Wilson,…)
  • Verkaufsstände bei Beachvolleyballevents

Entscheidungsteil: Welche Arten von Beachvolleybällen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wie bei fast jeder Sportart muss das Sportgerät (Beachvolleyball-Ball) an die Leistung und das Können des Spielers angepasst werden. Für einen Einsteiger macht es wenig Sinn sofort mit dem Profigerät zu beginnen. Zuallererst sollte mit dem Einsteigermodell begonnen werden, um ein Gefühl für den Ball zu bekommen.

Hier werden dir jetzt vier unterschiedliche Arten von Beachvolleybällen näher vorgestellt. Wo ihre Vorteile aber auch die Nachteile dieser Kategorien liegen!

  1. Beachvolleybälle für den Wettkampf
  2. Beachvolleybälle für das Training
  3. Freizeit Beachvolleybälle
  4. Beachvolleybälle für die Jugend

Welche Eigenschaften haben Beachvolleybälle für den Wettkampf und wo liegen die Vorteile und Nachteile dieser Bälle?

Die Bälle für den Wettkampf müssen bestimmten Anforderungen gerecht werden. Sie müssen den Normen (Gewicht,Größe) entsprechen. Alle Wettkampfbälle weißen ein DVV 1 Prüfungssiegel oder ein vergleichbares Siegel auf. DVV steht für Deutscher Volleyball-Verband.

Vorteile

  • Schweißabweisend
  • Wasserabweisend
  • Rutschfest
  • zugelassener Turnierball

Nachteile

  • nicht für Anfänger geeignet
  • relativ teuer

Durch das DVV – Siegel sind diese Spielbälle mit äußerst hoher Qualität gekennzeichnet. Diese Bällen werden im Deutschen-Volleyball-Verband und in der kopletten deutschen Volleyballliga angewendet. Ebenso werden diese Beachvolleybälle bei den Turnieren von Landesverbänden eingesetzt.

Weißt der Ball ein FIVB-Siegel auf, so ist die Rede von jenen Bällen die auch bei Weltmeisterschaften zum Einsatz kommen.

Welche Vorteile haben Beachvolleybälle für das Training und wo liegen die Vorteile und Nachteile dieser Bälle?

Diese Beachvolleybälle verfügen über keine DVV 1 Siegel oder ein ähnliches Siegel. Sie entsprechen aber trotzdem den Wettkampfnormen (Größe, Gewicht) und könnten bei Turnieren eingesetzt werden. Ein wichtiges Merkmal für die Trainingsbälle ist die Robustheit.

Vorteile

  • Robust
  • Hohe Griffigkeit
  • Sehr hohe Ballkontrolle
  • Als Turnierball zugelassen

Nachteile

  • Kein Qualitätssiegel

Dies Beachvolleybälle sind so aufgebaut, dass sie auch einen Ausflug ins Meer oder ein kurzes Fußballspiel auf Rasen aushalten. Sie können bei Beachvolleyballturnieren im Hobbybereich ohne Probleme eingesetzt werden.

Welche Eigenschaften haben Beachvolleybälle für die Freizeit und wo liegen die Vorteile und Nachteile dieser Bälle?

In diese Kategorie fallen die Bälle, die etwas günstiger zu erwerben sind. Sie besitzen wie die Beachvolleybälle für das Training kein DVV 1 Siegel oder ein vergleichbares Siegel. Wobei die Trainingsbälle für Turniere zum Einsatz kommen dürfen, ist das bei den Freizeitbällen nicht der Fall.

Vorteile

  • Günstig
  • Robust
  • Weiche Oberfläche

Nachteile

  • Kein Qualitätssiegel
  • Nicht für Turniere geeignet

Diese Kategorie ist besonders für Hobbyspieler geeignet. Das Preis-Leistungsverhältnis ist für die Amateurklasse vollkommen in Ordnung. Diese Beachvolleybälle sind sehr robust gestaltet. So manche unbeabsichtigten Ausflüge in Gebüsche machen den Freizeit Beachvolleybällen nichts aus.

Ein weiterer Punkt ist die gute Handhabung. Durch den weichen Schaumstoff findet man eine bessere Kontrolle über den Ball. Deshalb sind diese Bälle für Einsteiger und Kinder sehr gut geeignet.

Welche Eigenschaften haben Beachvolleybälle für die Jugend und wo liegen die Vorteile und Nachteile dieser Bälle?

Für die Jugend gibt es eine leichtere Variante. Mit einem Gewicht von 240-260 Gramm ist der Jugendball ungefähr 20 Gramm leichter als bei den Senioren. Mit einem Umfang von 62-64 Zentimeter ist dieser Ball auch 3-5 Zentimeter kleiner als im Erwachsenenbereich.

Vorteile

  • Perfekter Grip
  • Sehr gute Flugeigenschaft
  • Gewichtsreduziert
  • Besonders weich

Nachteile

  • Oft schlecht verarbeitet
  • Nicht sehr langlebig
  • Preis etwas hoch

Dieser Spielball kommt bei Turnieren in Kinder- und Jugendjahren zum Einsatz. Durch das geringere Gewicht ist es ein super Einsteigermodell für Kinder. Dadurch erlernen sie die Techniken besser und durch das weiche Material haben die Kinder  länger Freude am Spiel.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Beachvolleybälle vergleichen und bewerten

In den nächsten Zeilen möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Beachvolleybälle vergleichen und bewerten kannst. Dadurch soll dir bewusst gemacht werden, auf was du beim Kauf achten solltest.

Zusammengefasst handelt es sich um folgende Kriterien:

  • Material und Verarbeitung
  • Prüfzeichen
  • Wasserfestigkeit
  • Unterscheidung in Spezialbällen

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, einen Ball anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Material und Verarbeitung

Beim Material eines Beachvolleyballs sollte darauf geachtet werden, dass dieser aus Synthetikleder besteht. Vor dem Kauf sollte man sich die Frage stellen wo gespielt wird. Ob auf Sand, im Park, am Meer oder lieber doch in der Halle.

Entscheidet man sich für die äußeren Bedingungen ist es wichtig dass der Ball genäht wurde. Durch die Nähte ist er robuster und hält den Witterungsbedingungen stand. Würde man nur in der Halle spielen, kann man auch einen geklebten Ball kaufen.

Ein geklebter Ball ist auch mitverantwortlich für ein schnelleres Spiel. Ein genähter Ball verlangsamt das Spiel etwas.

Ein weiterer Punkt der zu beachten ist, sind die Anzahl der Panels. Wenn wenig Nähte am Ball zu sehen sind, spricht man von wenig Panels. Umso weniger Panels ein Ball hat, umso glatter ist seine Oberfläche. Mit einer glatteren Oberfläche kann der Beachvolleyball besser flattern und hat somit ein besseres und kontrollierteres Flugverhalten.

Wird mehr Wert auf ein exaktes Zuspiel gelegt, sollte man sich für einen Ball mit Warbenförmigen Panels entscheiden. Dadurch wird eine besserer Griff gewährleistet.

Volleyball im Sand

Das Material des Balles hat einen großen Einfluss auf dein Spiel (Bildquelle: pixabay.com / dimitrisvetsikas1969).

Prüfzeichen

Will man einen ordentlichen Beachvolleyball für sein Geld bekommen, sollte man unbedingt schauen ob ein Prüfzeichen oder Prüfsiegel am Ball zu finden ist. Ein gutes Qualitätsmerkmal für Beachvolleybälle stellen das FIVB-Siegel (Fédération Internationale de Volleyball ) und/oder das DVV-Prüfzeichen (Deutscher Volleyball-Verband) dar.

FIVB-Siegel:

  • FIVB Official Game Ball: Offizieller Spielball der FIVB. Alle internationalen Wettkämpfe, die von der FIVB ausgerichtet werden, werden mit diesem Ball gespielt.
  • FIVB Approved: Bälle mit dieser Bezeichnung wurden nach bestimmten Kriterien getestet. Diese Bälle sind für internationale Turniere zugelassen.
  • FIVB Inspected: Diese Bälle sind ebenfalls getestet worden. Sie wurden mit guter Qualität beurteilt.

DVV-Prüfzeichen:

  • DVV Official: Offizieller Spielball der DVV. Alle Wettkämpfe des DVV werden mit diesem diesem Ball gespielt.
  • DVV 1 und DVV 1 Beach: Bälle mit diesem Prüfzeichen sind direkt dem “DVV Official” unterstellt. Es ist somit die zweithöchste Qualitätsstufe.
  • DVV 2 und DVV 2 Beach: Beachvolleybälle mit diesem Prüfzeichen weisen eine gute Qualität auf und entsprechen den internationalen Standards.
  • DVV und DVV Beach: Findet man eine solche Kennzeichnung auf dem Beachvolleyball bedeutet das, dass die Bälle qualitativ gut sind aber von den Vorgaben bewusst abweichen. Dies ist zum Beispiel im Schul- und Jugendbereich der Fall.

Wasserfestigkeit

Wer seinen Beachvolleyball in den Urlaub mitnehmen will um dort am Meer oder sogar im Meer spielen will, sollte unbedingt vor dem Kauf darauf achten dass der Beachvolleyball wasserfest ist. Mittlerweile kommt es aber in den seltensten Fällen vor, dass die Bälle nicht wasserfest sind. Sogar die meisten Bälle für das Hallenvolleyball sind bereits wasserfest.

Unterscheidung in Spezialbällen

Bei den Spezialbällen handelt es sich um Trainingsbälle. Das heißt mit solchen Bällen werden keine Turniere bestritten.

Es wird in folgende Spezialbälle unterschieden:

  • Stellerball: Optisch unterscheidet sich der Stellerball kaum bis gar nicht von einem gewöhnlichen Beachvolleyball. Der einzige Unterschied liegt im Gewicht. Mit 400-500 Gramm ist dieser um einiges schwerer als ein gewöhnlicher Beachvolleyball. Das Ziel ist es die Spieltechnik des Zuspielers zu verbessern. Dazu zählen Ganzkörperstreckung, Stabilität und Fingerhaltung.
  • Liberoball: Bei diesem Ball liegt der Unterschied im Durchmesser und im Gewicht . Dieser Ball misst 58 Zentimeter im Durchmesser und hat ungefähr 200 Gramm. Mit dem kleineren und leichteren Ball wird beabsichtigt, dass sich der Annahmespieler besser positioniert und dessen Feinmotorik verbessert wird.
  • Softball: Der Softball hat eine weichere Oberfläche als die gewöhnlichen Beachvolleybälle. Meist aus Kunstleder oder Schaumstoff. Sie überzeugen mit ihrer Robustheit und besitzen trotzdem ein weiches Inneres. Besonders geeignet für pure Anfänger und Kinder.

Wie bei den meisten Sportartikeln gibt es ab einer größeren Bestellung mehr Rabatte. Frage deine Trainingskollegen und Freunde ob ihr euch zusammen Bälle bestellt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Beachvolleyball

Wie spielt man Beachvolleyball?

Zwei Mannschaften stehen sich auf einem Sandplatz gegenüber. Sie sind durch ein Netz getrennt. Jede Mannschaft hat drei Ballberührungen um den Beachvolleyball über das Netz in das gegnerische Feld zu bringen. Der Blockkontakt zählt bereits zu den drei Berührungen. Anders im Hallenvolleyball, wo der Block nicht zu den drei Berührungen zählt.

Das Ziel ist es den Ball auf den Boden des gegnerischen Feldes zu bringen, um so einen Punkt zu bekommen. Begeht der Gegner einen Fehler (zum Beispiel: er schießt den Ball ins Out), bekommt das andere Team einen Punkt. Der Ball wird mittels Aufschlag ins Spiel gebracht.

Immer wieder überlegen und testen die Volleyballverbände neue Regeln. Darum sollte man sich laufend mit dem Regelwerk beschäftigen.

Spielfeld

Das Spielfeld ist ein Rechteck mit den Maßen 16×8 Meter. In der Mitte ist das Feld durch ein 2,43 Meter (bei Damen 2,24 Meter) hohes Netz getrennt. Das heißt jedes Team hat eine Fläche von 8×8 Meter. Außerhalb der Seitenlinien ist eine Freizone vorgeschrieben. Diese muss zumindest drei Meter sein.

Spielstruktur

  • Jede Mannschaft besteht aus 2 Spielern. Beim Beachvolleyball gibt es keine Wechselspieler oder einen Coach am Spielfeldrand.
  • Das Spiel gilt als beendet, sobald ein Team zwei Sätze gewonnen hat.
  • Jeder Satz wird bis 21 Punkte gespielt. Es müssen aber immer zwei Punkte unterschied sein. Das heißt es kann auch vorkommen, dass ein Satz 24:26 ausgeht.
  • Steht es nach zwei gespielten Sätzen 1:1, geht es in den entscheidenden dritten Satz.  Hier wird nur mehr bis 15 gespielt.
  • In den ersten beiden Sätzen werden jeweils nach sieben gespielten Punkten die Seiten gewechselt. Im entscheidenden dritten Satz erfolgt dies nach fünf gespielten Punkten.
  • Die Pause zwischen den Sätzen beträgt eine Minute.

Welche Kleidung beim Beachvolleyball?

Grundsätzlich gilt die Regel, dass Männer eine kurze Short und ein ärmelloses Shirt tragen. Sonnenbrille und Kappe sind erlaubt. Gespielt wird ohne Schuhe.

Bei den Frauen galt die Regel, dass nur in Bikinis gespielt werden darf. Im Jahre 2012 wurde diese Regel aufgrund der religiösen Einschränkungen geändert. Nun dürfen auch Frauen mit kurzen Shorts spielen. Muslimischen Spielerinnen ist es erlaubt, mit langem Oberteil, langer Hose und Kopftuch ihre Beachvolleyball-Spiele zu bestreiten.

Welcher Sand für Beachvolleyball?

Um für die Spieler aber auch für die Zuseher den Sport attraktiv machen zu können, benötigt es auch den richtigen Sand. Dieser sollte eine schöne helle Farbe haben und eine runde Form, um den Zusehern ein Urlaubsgefühl zu vermitteln.

Es sollte auch auf das richtige Mischverhältnis geachtet werden. Eine richtige Mischung zwischen Feinanteilen und gröberen Kornanteilen muss gegeben sein. Durch den Feinkornanteil wird eine bestimmte Abtrittsfestigkeit erreicht. Diese ist wichtig für den optimalen Absprung, für das Blocken und für den Angriffsschlag.

Geschichte und Entwicklung des Beachvolleyballs

Im Jahre 1915 ging das erste Beachvolleyball-Spiel auf Hawaii über die Bühne. Hier spielte der US-Amerikaner George David mit seinen Freunden am Strand. 1920 verbreitete sich diese Sportart an der kalifornischen Küste und in Brasilien. Zwei Jahre später wurden bereits die ersten Beachvolleyball-Clubs gegründet und die ersten Meisterschaften ausgetragen.

Bis zu den 1930er Jahren wurde mit 6 Spielern pro Mannschaft gespielt. Ab dann wurde der Sport revolutioniert und auf zwei Spieler pro Team begrenzt.

1948 wurde in Los Angeles um das erste Preisgeld bei einem Beachvolleyball-Turnier gespielt.

Als prägend und zugleich historisch galt das erste Beach Open, 1960, am Strand von Manhattan Beach, im Los Angeles County. Seit 1965 findet das Beach-Open einmal jährlich statt und in den USA ist es als „Wimbledon des Beachvolleyballs“ bekannt.

Ab den 1980er Jahren wurde den Schritt vom Freizeitsport zum Profisport gewagt.

Vom Freizeitsport zum Profitgeschäft

Durch den ständigen Wachstum und der immer höheren Beliebtheit an diesem Sport, wurde aus der Freizeit,- und Trendsportart, Beachvolleyball, ein professionelles und kommerzielles Geschäft für viele Unternehmen und TV-Anbieter.

In Städten, die nicht am Meer liegen, werden neue Beachvolleyballplätze gebaut um den Sport noch näher an die Leute zu bringen.

Mit den Showacts bei Beachvolleyball-Events werden die Massen angezogen und somit werden für die Veranstalter, TV-Anbieter und andere Beteiligte Einnahmen kreiert.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.mikasa.de/ueber-mikasa/pruefzeichen.html


[2] https://www.volleyballer.de/beachvolleyball-geschichte.php

Bildquelle: pixabay.com / wolfganggerth

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Redaktion

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